Freude an Bewegung in der Natur! Tour mit etwas Anstrengung und ab und zu einer Schweissperle auf der Stirn. Treibe zur Vorbereitung regelmässig Sport.
Unterwegs wird in traditionellen, sehr gepflegten und familiengeführten Hotels übernacht:
Von Ende Dezember bis Ende März
Ab CHF 4000 pro Person (bei 2 Gästen)
Der Preis variiert je nach Leistungen.
Das Programm dieser Tour können wir massgeschneidert nach deinen Wünschen zusammenstellen, von der Route zu den Hotels, dem Guiding und den Transferfahrten.
Wir freuen uns auf deine Anfrage und dich beraten zu dürfen.
Tag 1 Tschierv ist das erste Dorf auf der Südseite des Ofenpasses und der Startpunkt für die heutige Eingehtour. Auf romanisch heisst Tschierv Hirsch. Und mit etwas Glück kann das hiesige Wappentier tatsächlich erspäht werden. Denn gerade im Winter halten sich Hirsche in den Wäldern der Täler auf. Durch den verschneiten Bergwald schlängelt sich die Spur um die Bäume und führt in gemächlichem Schritt hoch Richtung Funtauna Grossa. Unterwegs bleibt Zeit, bei einem Lawinentraining die Notfallausrüstung kennenzulernen. Dann folgt der Abstieg nach Fuldera, von wo der Bus zum Hotel führt.
Tag 2 Gemütlich und schön zugleich ist die Fahrt mit dem Postauto nach Buffalora beim Ofenpass. Übrigens befinden sich in dieser Region alte Minen, in welchen im Mittelalter Eisenerz abgebaut wurde und dem Pass seinen Namen geben. Buffalora ist der südliche Eingangspunkt in den Nationalpark. Dieser darf im Winter allerdings nicht betreten werden. Die heutige Tour führt denn auch in die entgegengesetzte Richtung. Die eindrückliche Landschaft ist geprägt von lichtem Föhrenwald und der weiten Hochebene von Jufplaun, eingerahmt vom Munt Buffalora zur rechten und der fast gleichmässigen Pyramide des Piz Daint auf der linken Seite. Vom höchsten Punkt schweift der Blick ins einsame Val Mora, welches über einen Übergang mit dem Val Müstair verbunden ist, dessen Wasser aber in den Lago di Livigno entwässert.
Tag 3 Der Weiler Lü sitzt wunderschön auf der Südseite hoch über dem Haupttal. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort „lux“ ab, was Licht bedeutet und sich vermutlich auf die lichtdurchflutete Lage auf der Sonnenterrasse bezieht. Die Wanderung führt die Höhe haltend durch lichte Waldflächen und über Weiden talauswärts. Der Blick auf die gegenüberliegende Bergkette ist beeindruckend. Und im Hintergrund thront König Ortler, der mit 3905 m höchste Gipfel des Südtirols und der Umgebung. Von Craistas erfolgt der Abstieg zurück in den Talgrund nach Santa Maria Val Müstair. Der Besuch im Kloster und UNESCO Welterbe St. Johann mit seiner 1200 Jahre alten Geschichte ermöglicht später einen spannenden Einblick in das Leben der Benediktinerinnen.
Tag 4 Wohl etwas wehmütig wirst du heute Abschied nehmen vom versteckten, kontrastreichen Val Müstair. Die heutige Tour startet nämlich von der Alp da Munt Richtung S-charl ins Unterengadin. Durch die einsame Bergwelt und über die Fuorcla Funtana da S-charl erreichst du Tamangur Dadaint und den God Tamangur, den „Arvenwald da hinten“. Das tönt zwar sehr simpel, ist in Tat und Wahrheit aber der höchstgelegene, zusammenhängende Arvenwald Europas. In wilder, archaischer Form trotzen die knorrigen Bäume auf rund 2200 m den widrigen Bedingungen. Später erreichst du das ehemalige Bergbaudorf S-charl, das im Winter nur zu Fuss oder mit dem Pferdeschlitten erreichbar ist. Freue dich auf einen gemütlichen Abend in der Arvenholz-Stube des Hotels.
Tag 5 Nach einem herzhaften Frühstück erhältst du Einblicke ins ehemalige Bergwerk Schmelzera, in welchem aus dem Gestein Blei und Silber gewonnen wurde. In der Blütezeit wurde in den 1820er Jahren rund 8000 kg Blei und 200 kg Silber abgebaut. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Betrieb aber eingestellt. Vom Einblick in die Unterwelt zurück im grellen Tageslicht folgt zum Abschluss die Fahrt mit dem Pferdeschlitten durch die wilde Clemgia-Schlucht nach Scuol, wo die Tour zu Ende geht.
Eine vollständige Packliste wird nach der Buchung abgegeben.